Die Geschichte vom goldenen Fluss


Finsterer kalter Wald. Der Schnee biegt die Äste der Bäume fast bist zum Boden. Alles ist in Nebel getaucht, so dicht, dass fast alle Tiere in ihren Verstecken bleiben. Doch am Horizont erstrahlt ein helles goldenes Licht das funkelt und glitzert - mit einer magischen Kraft, die selbst den dichten Nebel so leicht durchbricht, wie ein Shaolin-Mönch eine Mauer. Dieser Glanz stammt von einem weichen wabernden Fluss, der so klar und rein wie Kristall und so weich wie Seide ist. Am Ufer tummeln sich die Tiere, die von der Helligkeit in den Bann gezogen wurden, ihre Angst überwunden und den Weg zum goldenen Fluss gefunden haben. Sie wurden belohnt, denn dieser sanfte wohlduftende Fluss war nicht einfach Wasser, sondern eine Flüssigkeit, die einer unerreichbaren Quelle weit oben in den Bergen entsprang. Der Fuchs sagte: „Ich bin im Paradies, hier will ich nicht mehr weg. Was in aller Herrlichkeit ist das?“ Daraufhin flüsterte der Hirsch: „Zimt und Honig, mein pelziger Freund. Ich weiß nicht ob es stimmt, aber man sagt, dass dieser Fluss einer Zitze entspringt, die in einer Höhle zuhause ist, die heller ist als das Licht und funkelt wie Perlmutt. In ihr sind Düfte und Aromen eingeschlossen, die dem Morgenland entspringen. Und niemand war bisher an diesem Ort. Das sind die Geheimnisse der Zimtzitze.....und nun trink!“